GtzKpStandard2bKernstück der Seite wird nach wie vor der Downloadbereich ("Runterlad") bleiben, der für (meine) Schüler allerlei hilfreiche Dokumente bereithält. Dazu gehören eine umfangreiche Grundwissenskartei Chemie für die Klassen 8-10, Übungsaufgaben, das eine oder andere Formular oder Zettelchen für diejenigen, die die im Unterricht ausgeteilte Printversion verschlampt haben sowie übersichtlich gestaltete Rezepte zu den wichtigen Aufgabenstellungen, denen Schüler in der Chemie allgemein begegnen.

Für alles Weitere lädt das Menu zum Stöbern ein.


19. Februar 2017

Die Sammlung an Übungsaufgaben ist mal wieder etwas gewachsen.


18. Januar 2017

Die Seite ist – nachdem sie von einem Virus im Herbst pulverisiert worden war - wieder auferstanden und wird sich in den nächsten Tagen und Wochen mit Leben füllen. 


 

 

RequiemDer erste Frauenaurach-Krimi ist da! 

Martin Thormann erbt ein Häuschen in Frauenaurach von seiner Urgroßtante Lene Reim und siedelt aus Ostfriesland nach Mittelfranken über. Seinem Broterwerb als Lektor und Lokalkrimi-Autor kann er im digitalen Zeitalter auch von hier aus nachgehen. Aus der Zeitung erfährt er von einer alten, nie geklärten Mordgeschichte aus dem Jahre 1936: Der Braugeselle Franz Wedler wird eines Wintermorgens erschlagen unter der Aurachbrücke gefunden. Etwa zeitgleich findet Thormann im Nachlass seiner Urgroßtante zwei sichtlich uralte Bücher in hervorragendem Erhaltungszustand, die ein Exlibris der Frauenauracher Klosterbibliothek (das Kloster existiert seit 1550 nicht mehr) sowie den Stempel eines Antiquariats in Aix-en-Pce. enthalten.
Mit Hilfe seiner ehemaligen Kommilitonin Clara Rienecker, die als Restauratorin am Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg arbeitet, forscht er nach. Aus vielen Puzzlesteinchen wird schließlich klar, dass die Bücher tatsächlich aus der ehemaligen Klosterbibliothek stammten, über abenteuerliche Umwege in die Hände seiner Familie geraten sind und mit dem Mord von 1936 in Zusammenhang stehen.
Der Showdown, auf den Tag genau 70 Jahre nach dem Mord, bringt für alle Protagonisten noch einige Überraschungen.

Taschenbuch, 204 Seiten;
Preis: 10.- €
erschienen bei epubli
ISBN: 9783745010572

Es kann mir ja egal sein, wenn die Menschen auf Werbesprüche hereinfallen, wenn sie sich Zitronensafteinläufe verpassen und damit die Darmschleimhaut verbrennen (ja, das gibt's wirklich!), um ihre „Schlacken“ loszuwerden (von denen bis heute niemand sagen kann, was das überhaupt sein soll). Es braucht mich nicht zu berühren, wenn ganze Industriezweige von modischen Trends und wöchentlich wechselnden Diäten leben, denn auch sie leisten einen gewaltigen Beitrag zur Wirtschaftsleistung. Sollen die Leute doch glauben, was in den Boulevardblättern täglich millionenfach verdreht, gelogen und verkauft wird. Sollen sie von mir aus ihr Leben nach zufälligen Sternkonstellationen ausrichten oder den Zahnarzt absagen, weil das Horoskop eine Glückssträhne in den eigenen vier Wänden verheißt. Es kann mir auch wurscht sein, wenn sich Menschen von Würstchen aus Massentierhaltung ernähren und anderntags für die Rechte von Hauskatzen auf die Straße gehen. Wenn jemand behauptet, der Mensch sei von Natur aus Vegetarier, so nehme ich das mit einem Lächeln zur Kenntnis und zeige dabei mein naturgegebenes Allesfressergebiß. Wer sich aus Furcht vor Giften destilliertes Wasser zum kraß überhöhten Preis kauft und trinkt, schadet auch nur seiner eigenen, nicht aber meiner Gesundheit. Ich kann darüber lachen, wenn Internetseiten Wunderpflanzen propagieren (Nährstoffe ohne Kalorien!) und mit wissenschaftlichem Eifer für deren Pflanzenfamilie einen Namen angeben, den es gar nicht gibt. Oder wenn Demonstranten gegen den Durchgangsverkehr im Ort mit dem Auto anreisen bzw. sich mit dem Handy zur Demo gegen die Mobilfunkanlage nebenan verabreden. Und wenn sich die Leute selbst das Leben schwer machen und alles verteufeln, was mit Lustgewinn zu tun hat.

Zu denken gibt mir dann aber, wenn ich in der Zeitung lese, daß Eltern fanatisch auf (menschliche = tierische) Milch verzichten und ihr Neugeborenes mit einer Mischung aus Fruchtsäften, Nüssen und anderem fast umbringen. Dann frage ich mich, ob man zusammen mit Fleisch, Schulmedizin und Fernseher - wenn's einem denn zuwider ist - auch auf das Denken verzichten muß. Ob man wirklich das uneingeschränkte Recht hat, seine Augen zu verschließen und sein Hirn abzuschalten.

Als Rousseau „Zurück zur Natur“ sagte, meinte er etwas ganz anderes. Viel passender finde ich hier Kants: „sapere aude“ -

Habe den Mut, dich deines Verstandes zu bedienen! 

Fisch enthält Quecksilber. Pilze sind alle radioaktiv verstrahlt. Eine Amalgamfüllung führt zu Alzheimer. Babynahrung enthält Pestizide.
Beliebig verlängerbar wäre die Liste schlagzeilenträchtiger Panikmeldungen, die die besorgten Bürger vom Bioladen zum rückstandskontrollierten Schreibpapier treiben. Bis auch hier irgend jemand Spuren von eventuell gesundheitsschädlichen Stoffen (Krebs durch Briefmarkenklebstoff?) findet, weil den Meldungen eins drauf gesetzt werden muss und nun das Gift in Bioprodukten angeprangert wird.
Nur soviel: Moderne Analysemethoden können Gifte und andere Substanzen in Konzentrationen nachweisen, die für die Ernährung meist völlig belanglos sind, für eine Panikmeldung aber allemal ausreichen. Ohne konkrete Angaben, ab welcher Konzentration der Stoff bedenklich ist, ist die Sensation keine. Deshalb wird sie auch schon am nächsten Tag von der neuen Schlagzeile verdrängt, die möglicherweise genau das Gegenteil behauptet.

Impfen ist unnatürlich und riskant. 
Daß viele Krankheiten in Mitteleuropa kein Thema sind, ist auf gründliches Impfen zurückzuführen - und die immer wieder gehäuft auftretenden Fälle (z.B. Polio) zeigen, daß sich das mit der Sorglosigkeit oder Impfangst der Bevölkerung schnell ändern kann. Ist es denn gut und natürlich, lebenslängliche Schäden durch oft (aber nicht immer) harmlose Infektionskrankheiten zu riskieren? 
Statistisch ist übrigens Haselnußschokolade (weil potentiell allergen!) weitaus gefährlicher als Impfen ... ehrlich!

Vom Rindfleisch bekommt man BSE (!).
Die Unkenntnis über die Krankheiten BSE (beim Rind!) und CJK (beim Menschen!) ist oft immer noch bodenlos. Die krasse Überschätzung der Risiken trieb kaum glaubliche Blüten. Was ist geblieben, nachdem sich die Wogen in den Medien geglättet haben?

- Viele essen wieder Rind, „weil ja jetzt alles in Ordnung ist“ - mit anderen Worten: seit die Zeitungen über die BSE-Fälle nicht mehr berichten, können sie ja nicht gefährlich sein.
- Manche verzichten nach wie vor auf Fleisch - aller Art
- Manche entsagten sogar den Gummibärchen, setzten wichtige Medikamente wegen der sie umgebenden Gelatinekapsel ab und wuschen sich nach deren Berührung ängstlich die Hände. Derartige Hysterie ist glücklicherweise mittlerweile verschwunden.
- Manche sind zu Schwein (obwohl seit Jahren ernährungsphysiologisch verteufelt) oder Geflügel übergelaufen und warten auf den nächsten Lebensmittelskandal, der angesichts der Massentierproduktion bereits vorprogrammiert ist. Konventionell hergestelltes Putenfleisch ist der erste Kandidat dafür.
- Und manche - viel zu wenige! - kaufen seither ihr Fleisch für etwas mehr Geld aus verläßlicher Quelle, was vor allem aus Gründen der Qualität und der Haltungsbedingungen sowieso sinnvoll ist.

Bakterien lauern überall
Das stimmt sogar. Aber es kann einem fast immer egal sein - hat doch der Mensch ein hervorragendes Immunsystem, das ihn schon seit vielen Millionen Jahren gegen die schädlichen Vertreter unter ihnen effektiv schützt. Es funktioniert allerdings dann nicht mehr richtig, wenn man ihm jeglichen Kontakt mit den Mikroorganismen versagt. Insofern ist die verbissene Jagd nach Keimen im Haushalt ebenso gesundheitsschädlich wie sinnlos. Wenn diese Leute wüssten, was eine normale Trinkwasserleitung beherbergt, würden sie vielleicht einsehen, daß es sinnlos ist, literweise Chemie ins Abwasser zu pumpen, um die Kloschüssel steriler als das Tafelgeschirr zu ätzen. Und schließlich tummeln sich selbst in und auf unserem Körper friedlich mehrere hundert Milliarden von Bakterien, auf die der gesunde Körper gar nicht verzichten kann. Mehr, als wir eigene Zellen haben.

Werbung ist böse, sie manipuliert den ahnungslosen Bürger, sie lügt aus schierer Profitgier
Wenn man sich die vielen Leute betrachtet, die Werbesprüche glauben, ist vielleicht etwas Wahres dran.